Perspektiven – Mitwirkende

Melinda Stocker – Violine
Melinda Stocker wurde 1983 in Winterthur in ein musikalisches Elternhaus hineingeboren. Mit vier Jahren begann sie Geige und kurz darauf zusätzlich Klavier zu spielen. 1995 wanderte ihre Familie nach Australien aus. Dort erlangte sie 2002 auf beiden Instrumenten den Bachelor of Music  an der University of Queensland in Brisbane. Im selben Jahr kehrte sie nach Europa zurück, um ihre Studien an den Musikhochschulen von Stuttgart und Köln fortzusetzen. Hier schloss sie in der Klasse von Prof. Zakhar Bron mit dem Konzertexamen ab. Weitere Studien führten sie in die Schweiz, wo sie an der Musikakademie in Basel den Master of Arts in Musikpädagogik bei Prof. Rainer Schmidt erlangte. Ihre Konzerttätigkeit als Solistin und Kammermusikerin führte sie in zahlreiche Länder und an internationale Festivals. Seit 2013 ist sie Mitglied der Camerata Zürich. Ausserdem ist sie Zuzügerin im Tonhalle-Orchester Zürich, im Zürcher Kammerorchester, im Winterthurer Musikkollegium und bei den Lucerne Festival Strings. Neben ihrer Orchestertätigkeit ist sie Violinlehrerin an den Kantonsschulen Uster und Hottingen.

Aischa Gündisch – Violine

Aischa Gündisch wurde 1989 in Tübingen geboren. Ihr Bachelorstudium absolvierte sie bei Prof. Anke Dill an der Musikhochschule Stuttgart. Sie war Mitglied der Orchesterakademie der Bamberger Symphoniker und wirkte bei Europa- und Asientourneen mit. Nach einem Erasmusjahr am Mozarteum Salzburg studierte sie 2013 bei Shmuel Ashkenasi in New York. Ihre Studien schloss sie im Sommer 2016 mit Auszeichnung am Royal College of Music in London bei Prof. Detlef Hahn ab. Als Kammermusikerin gab sie Konzerte u.a. im Heinrich Heine Haus Paris, der Carnegie Hall New York, den Ludwigsburger Schlossfestspielen und der Bamberger Biennale. Sie spielte regelmäßig in renommierten britischen Orchestern, wie dem BBC Concert Orchestra, Royal Northern Sinfonia und dem London Symphony Orchestra. Seit 2016 ist sie Mitglied der 1. Violinen im Musikkollegium Winterthur unter der Leitung von Thomas Zehetmair.

Ivona Krapikaite – Viola
Die in Litauen geborene Bratschistin Ivona Krapikaite absolvierte Ihr Violinstudium an der Musik und Theaterakademie Litauen und an der Zürcher Hochschule der Künste. Weitere Studien absolvierte sie an der Hochschule für Musik und Theater Felix Mendelssohn Bartholdy Leipzig und an der Berner Hochschule der Künste. Auf der Viola wurde sie von Nicolas Corti, Patrick Jüdt und Ulrich Eichenauer unterrichtet. Während ihrer Ausbildung war sie als Kammermusikerin aktiv und nahm an diversen internationale Meisterkursen teil. Als Zuzügerin spielt sie regelmäßig in renommierten Schweizer Orchestern wie dem Berner Symphonieorchester, der Camerata Bern, dem Kammerorchester Basel oder der Philharmonia Zürich. Seit 2013 unterrichtet Ivona Krapikaite Violine und Viola an der Jugendmusikschule Winterthur und Umgebung und ist Bratschistin beim Orchester Musikkollegium Winterthur.

Ioanna Seira – Violoncello

Ioanna Seira kam 1991 in Athen in einer Musikerfamilie zur Welt. Cello studierte sie an der Hochschule der Künste in Zürich zunächst in der Klasse von Raphael Walfiisch, dann für ihren Master in Pädagogik und den Maste of Specialized Performance bei Thomas Grossenbacher. Sie besuchte Kurse und Meisterkurse bei David Geringas, Wen-Sinn Yang, Phillippe Muller und Gary Hoffman. Nach dem im Juni 2008 im Gina Bachauer Cellowettbewerb der Stiftung „Mundo en Armonia“ (Madrid) gewonnenen ersten Preis, erhielt sie in der Schweiz Preise und Stipendien, wie von der Bruno Schuler-Stiftung, Kiwanis oder der Lyra- Stiftung. Als Solistin und Kammermusikerin trat sie in Griechenland, Spanien, Italien, Deutschland, Slowenien, Südafrika, Thailand und in der Schweiz auf. Als freischaffende Cellistin konzertiert sie regelmässig mit Schweizer Orchestern und Ensembles wie dem Tonhalle-Orchester Zürich, der Philharmonia Zürich, dem Orchestra La Scintilla, dem Ensemble La Chapelle Ancienne und dem Kammerorchester Basel.

Vera Schnider – Harfe


Vera Schnider ist mit historischen und modernen Harfen freischaffend tätig. Sie ist Gründungsmitglied des Ensemble Proton Bern für Neue Musik und gestaltet das Ensemble seither aktiv mit. Als Barockharfenistin führten sie Auftritte mit diversen Ensembles von der Schweiz nach ganz Europa. Daneben ist sie aktive Orchestermusikerin im Zürcher Kammerorchester und dem Luzerner Sinfonieorchester. Mit ihrem Trio ZARIN MOLL (2 Stimmen und Harfe) lotet sie in jährlichen Produktionen performative Konzertformen aus und nähert sich dem klassischen Repertoire von der Improvisation her. Sie hat ihren ersten Master mit Auszeichnung an der Musikhochschule Luzern bei Prof. Xenia Schindler erlangt, weitere Studien zum Master Instrumentalsolo führten sie zu Prof. Godelieve Schrama nach Detmold (D). Ihren dritten Masterabschluss mit Auszeichnung erlangte sie an der Schola Cantorum in Basel im Fach Historische Harfen. Vera Schnider spielt Instrumente des Mittelalters, des Früh- und Spätbarock sowie Pedalharfen des frühen 19. Jahrhunderts und moderne Harfe.

Ivan Denes – Querflöte

Ivan Denes, geboren 1988, wuchs als bolivianisch-schweizerischer Doppelbür-ger in La Paz, Bolivien auf. Er studierte Querflöte bei Hiraku Iida und José Antonio Bravo am Nationalen Konservatorium in La Paz, wo er 2009 mit dem Bachelor-Diplom abschloss. Seit 2010 lebt er in Zürich. Bei Anna-Katharina Graf, Matthias Ziegler und Ildiko Bende studierte er Transdiszplinarität und Musikpädagogik. Als vielseitiger Musiker engagiert er sich sowohl in kammer-musikalischen als auch in inter- und transdisziplinären Projekten und arbeitet als wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Zürcher Hochschule der Künste (ZHdK). Er ist Zuzüger verschiedener Orchester und unterrichtet privat und an Musikschulen. Ivan Denes ist Künstlerischer Leiter des Vereins Le Pli. www.ivandenes.com

Carolina Segui – Klarinette

Carolina Segui ist 1994 in Winterthur gebo-ren und aufgewachsen. Als 10-Jährige erhielt sie ihren ersten Klarinettenunterricht bei Amon Brunner. In den vergangenen Jahren wirkte sie in diversen Klarinettenformationen der Jugendmusikschule und Stadtmusik Winterthur mit. Mit letzteren gewann sie den 2. Preis am International Youth Music Festival in New York. 2012-2014 besuchte sie den Klarinettenunterricht bei Martin Truninger am Konservatorium Winterthur und spielte im Jugendsinfonieorchester Winterthur mit. Seither ist sie Mitleiterin der Klarinettentage am Konservatorium Winterthur. Im Sommer 2018 schloss sie den Bachelor of Arts an der Hochschule der Künste Bern bei Prof. Ernesto Molinari ab. Sie ist regelmässig stellvertretende Klarinettenlehrperson am Konservatorium Winterthur. Nebenbei wirkt sie in zwei Bands mit (La Scaraband und No Me Coman) welche in Winterthur gegründet wurden und in der Schweiz und Europa auftreten.

 

Komponistinnen

Verena Weinmann (1994*) ist eine Komponistin und Autorin aus Winterthur. Im Juli 2019 schloss sie ihr Bachelor-Studium in Komposition bei Michel Roth an der Musikhochschule Basel (FHNW) ab. 2019 folgte eine Kollaboration u.a. mit Komponist Hannes Seidl im Projekt ZeitRäume «Überläufer*». Ihr Orchesterstück «Hills of Torreón» wurde 2019 von der Jury des internationalen Kompositionswettbewerbs «Rychenberg Competition» als eines von 10 Stücken nominiert und vom Musikkollegium Winterthur eingespielt. 2017 erfolgte der Kompositionsauftrag «Der Grosse Misthaufen» für das Ensemble SoloVoices. Im gleichen Jahr resultierte aus der Zusammenarbeit mit dem Saxophonisten Marcus Weiss das Konzert «Lobet die Nacht» (Aufnahme durch Radio SRF2 Kultur, Gare du Nord). Sie ist Mitgründerin und Projektleiterin des Vereins Vokalensemble NeuSang, regelmässige Teilnehmerin des Festivals ZeitRäume Basel (Biennale für neue usik und Architektur) und Keyboarderin der Latin-Folk-Rock-Band «Mondsucher». Zurzeit interessiert sie sich die junge Komponistin für Kunst- und Kulturprojekten zu aktuellen Themen, welche von professionellen MusikerInnen sowie Nicht-MusikerInnen umgesetzt werden können, um so Brücken zwischen den Menschen und der neuen Musik zu schlagen.
www.verenaweinmann.com

 

Ulrike Mayer-Spohn (1980*) zeichnet sich als vielfältige Komponistin und Multiinstrumentalistin aus: Sie hat Blockflöte, historische Streichinstrumente (Fidel und Barockgeige), Komposition und Audiodesign studiert. Erste Kompositionen entstanden ab 2007. Ihre Werke wurden u.a. von den Stuttgarter Vocalsolisten, dem Ensemble Phoenix Basel, Vertigo, DissonArt, L’Arsenale, Cool a cappella (1. Preis world choir games 2008) und ihrem eigenen Ensemble Ums ‘n Jip in der Schweiz, Europa, Russland, Australien, USA und China unter der Leitung von Beat Furrer, Mark Foster, Tsung Yeh, Jürg Henneberger und Filippo Perocco uraufgeführt und vom Schweizer Radio ausgestrahlt. Sie erhielt mehrere Auszeichnungen bei Kompositionswettbewerben (Culturescapes 2010, Musikfestivals Bern 2011, Music Village Mount Pelion Greece 2011, L’Arsenale Treviso Italy 2011).. Als renommierte Interpretin auf Blockflöte und historischen Streichinstrumenten präsentiert sie ausserdem jährlich über 20 ihr gewidmete Uraufführungen von weltweit führenden Komponisten. Mit dem Schweizer Komponisten und Sänger Javier Hagen bildet sie das experimentelle Neue Musik-Duo Ums `N Jip für Stimme, Blockflöten und Elektronik. Seit 1999 wirkt sie zudem bei Ensembles für Alte Musik mit, wie der Amsterdam Barok Compagnie, Freitagsakademie, Collegium Musicum Stuttgart, La Chapelle Ancienne, Musica Poetica, Muscadin und La Morra.
www.ulrikems.info

 

Ezko Kikoutchi (1968*), geboren in Japan, studierte Orgel, Klavier, Gesang, Gregorianik, Harmonielehre und Kontrapunkt am St. Catherine Women’s Junior College (Japan). Ein Orgel-Studium an der Hochschule in Lausanne bei Keï Koito führte sie 1997 in die Schweiz, welches sie in der Klasse Konzertdiplom mit Auszeichnung abschloss. Danach bildet sie sich als Organistin bei Andrzej Bialko in Krakau sowie Francis Jacob in Strassburg weiter. Seit 2001 ist sie Titularorganistin der Gemeinde Ecublens – St-Sulpice (VD).

Nach ihrem Orgelstudium liess sie sich an der Hochschule für Musik in Lausanne und an der Hochschule der Künste Bern als Komponistin ausbilden. Sie studierte bei William Blank, Eric Gaudibert und Xavier Dayer und besuchte Meisterkurse am Théâtre musical bei Françoise Rivalland sowie bei Klaus Huber, Vinko Globokar und William Blank. Weiter Impulse erhielt sie von den KomponistInnen María Sánchez-Verdú und Nadir Vassena. Ihr erstes Konzert für Paetzold-Blockflöte wurde im Juli 2011 von der Solistin Céline Herrero mit dem Berner Symphonieorchester uraufgeführt. Es folgten Kompositionsaufträge mit Uraufführungen für das NEC/Nouvel Ensemble Contemporain La Chaux-de-Fonds, das Ensemble Inverspace Basel, das Orchestra della Svizzera Italiana, die Association Usinesonore und We Spoke. 2016 wurde sie für die Kreation eines neuen Werkes mit dem Ensemble Lucerne Festival Alumni am Lucerne Festival ausgewählt. Seit 2012 ist Ezko Kikoutchi Bürgerin der Gemeinde Ecublens (VD) und besitzt die Schweizer Staatsbürgerschaft.
www.ezkokikoutchi.com

 

Ivan Denes (Künstlerischer Leiter) – ivan@ivandenes.com
Regula Spirig (Kommunikation und Fundraising) ­– regula@ensemblelepli.com
Beatriz Lichtenberg (Graphic Design, Social Media)



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